Digitalisierung im Mittelstand: Von Excel zu ERP in vier Stunden


Saarbrücken, März 2017 - Ein ERP-System in vier Stunden beim Kunden produktiv setzen und das Ganze lizenzkostenfrei? Unmöglich würden viele sagen. ODION, das Start-up des ibo-Instituts an der htw saar bietet mittelständischen, produzierenden Unternehmen genau diese Lösung an. Verkauf, Einkauf, Rechnungswesen und Lagervorgänge werden nicht mehr mühselig von Hand zu Fuß in Excel erfasst oder Belege in Word geschrieben. Alle Daten befinden sich stattdessen in einem System. Aktuelle Auswertungen wie abzurechnende Aufträge oder offene Posten können mit einem Knopfdruck abgerufen werden. Das System ist über die Cloud von Krämer IT erreichbar und die Daten liegen verschlüsselt im modernen deutschen Rechenzentrum. 

Die PTS Maschinenbau GmbH aus Friedrichsthal hat den Weg in die Cloud gewählt und freut sich über die unzähligen Excel-Tabellen, die nun der Vergangenheit angehören. In vier Stunden konnte Geschäftsführer Michael Oswald seine ersten Aufträge über das System abwickeln. Ein modularer Ausbau des Systems beispielsweise in der Fertigung ist möglich. ODION als Anbieter der lizenzkostenfreien Unternehmenssoftware wird dabei von Krämer IT unterstützt, um die Systeme in kurzer Zeit in der Cloud bereitzustellen. Krämer IT stellt den reibungslosen Betrieb der Cloudlösung inkl. Datensicherung und Systemüberwachung sicher.

Die Ausgründung ODION wurde im Rahmen des EXIST-Förderprogramms vom Bundesministerium für Wirtschaft finanziell unterstützt. Die FITT gGmbH übernahm dabei als Gründungsnetzwerk die Betreuung der Ausgründung.

Kontakt: start@odion.cloud


Korea Institute of Science and Technology Europe und FITT kooperieren

Oktober 2016 - Das Korea Institute of Science and Technology (KIST Europe) und die FITT gGmbH, das Institut für Technologietransfer an der htw saar, werden künftig enger zusammenarbeiten. Dr. Kuiwon Choi, Institutsdirektor des KIST Europe, und Georg Maringer, Geschäftsführer der FITT gGmbH, unterzeichneten dazu eine Kooperationsvereinbarung.

FITT-Geschäftsführer Georg Maringer: „Wir wollen gemeinsame Initiativen und Forschungsprojekte anstoßen. Die Zusammenarbeit bietet beiden Partnern interessante Chancen und stärkt den Standort Saarland.“

Als konkretes Projekt wird KIST Europe zunächst in das von der FITT gGmbH vor einem Jahr initiierte Innovationsnetzwerk zur Entwicklung eines primärregelfähigen virtuellen Kraftwerks einsteigen. Das Netzwerk aus vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen hat das ehrgeizige Ziel, zahlreiche kleinere Anlagen, die aus industrieller Abwärme Strom gewinnen, zu einem primärregelfähigen virtuellen Kraftwerk zusammenzuschließen. Dieses kann bei Bedarf zusätzlichen Strom innerhalb weniger Sekunden dem allgemeinen Leitungsnetz zur Verfügung stellen. Bestehende virtuelle Kraftwerke benötigen dazu Minuten. Dadurch werden nicht nur die Stromerzeugungspotenziale ansonsten verlorener Abwärme erschlossen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Integration von erneuerbaren Energien und zur Netzstabilität geleistet.

KIST Europe ist die einzige unabhängige Ausgründung des Korea Institute of Science and Technology außerhalb Südkoreas. KIST Europe wurde 1996 durch einen deutsch-koreanischen Staatsvertrag gegründet und hat seinen Sitz in Saarbrücken (Campus E7 1, 66123 Saarbrücken). Die FITT gGmbH, das Institut für Technologietransfer an der htw saar, gilt international als Best-Practice-Beispiel zur erfolgreichen Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft.


Hohe Auszeichnung für herausragendes Ehrenamt

September 2016 - Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete die Mitarbeiterin der FITT gGmbH Catharina Becker für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. Überreicht wurde die Auszeichnung von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Catharina Becker aus Saarbrücken engagiert sich seit 2002 ehrenamtlich im Bereich der Jugendarbeit. Insbesondere im Jugendzentrum St. Ingbert und als Vorsitzende des Verbandes juz-united arbeitet sie bei der Konzeption und Durchführung zahlreicher Jugendbildungs- und Jugendkulturmaßnahmen mit. Darüber hinaus ist sie seit 2011 Vorsitzende des Landesjugendring Saar. In der FITT gGmbH ist sie in einem Forschungsprojekt zum Islam im Saarland tätig. Es gratulierte in der Staatskanzlei Geschäftsführer Georg Maringer: "Ihr Engagement ist ein Vorbild für uns alle. Wir sind sehr stolz auf unsere Kollegin."


Eröffnung des Gründerzentrums von htw saar und FITT
 

Juli 2016 – Unter großer Beteiligung von Vertretern der Hochschule, der Wirtschaft und der Politik wurde das neue Gründerzentrum von htw saar und FITT eröffnet. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, die Beauftragte der Ministerpräsidentin für die Hochschulen Dr. Susanne Reichrath, Rektor Professor Dr. Wolrad Rommel sowie FITT-Geschäftsführer Georg Maringer gaben den offiziellen Startschuss.

Aus der htw saar und dem FITT heraus gab es bereits in der Vergangenheit regelmäßig Ausgründungen, die sich im Laufe der Jahre zu namhaften Unternehmen entwickelt haben (z.B. Hydac, Orbis, Vensys Energy AG). Im Gutachten des Wissenschaftsrates 2014 zur Weiterentwicklung des saarländischen Hochschulsystems jedoch bemerkten die Gutachter, dass die Anzahl der Aus- und der Existenzgründungen von Seiten der htw saar in Anbetracht der Anwendungs- und Industrienähe der Hochschule eher gering sei. Diese Einschätzung hatte teilweise statistische Gründe, jedoch legte auch das Land in der Vergangenheit keinen Förderschwerpunkt im Bereich Existenzgründung auf die htw saar. Dies hat sich zwischenzeitlich geändert. Die Landesregierung (MWAEV) unterstützt seit Sommer 2015 die FITT gGmbH aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um die Existenzgründungsberatung an der htw saar zu gewährleisten. Die Existenzgründungsberatung ist direkt der Geschäftsführung des FITT unterstellt, was die Bedeutung unterstreicht. Weiterhin haben htw saar und FITT die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, um EXIST-Anträge für Gründerteams stellen und verwalten zu können. So ist FITT inzwischen als Gründungsnetzwerk beim BMWi anerkannt.

Die FITT gGmbH kooperiert bei der Existenzgründungsförderung sehr eng mit der Saarland Offensive für Gründer (SOG) sowie dem Gründer-Campus Saar. Mit dem Serviceangebot Qualifizierung und Beratung von Unternehmensgründern aus Saarländischen Hochschulen, kurz SQUASH, welches FITT (htw saar) und KWT (UdS) gemeinsam erarbeitet haben, wurde schließlich ein systematischer Rahmen für die Zusammenarbeit der beiden wichtigsten Hochschulen im Saarland im Bereich Existenzgründung geschaffen.

In Folge hat die htw saar in Sachen Gründung einen bemerkenswerten Aufschwung erfahren: Es wurden seit Herbst 2015 insgesamt vier EXIST-Anträge gestellt, davon drei in 2016 bewilligt. Zwei Gründerteams kommen aus den Forschungsgruppen Qbing (Prof. Dr. Hütter) sowie IBO (Prof. Dr. Oetinger). Diese beiden Teams profitieren von Gründerstipendien im Umfang von gesamt rd. 235 600 Euro. Das dritte Gründerteam stammt aus der Forschungsgruppe nano-DMS (Prof. Dr. Schultes). Dieses Team bekommt sogar Förderung aus dem Programm EXIST-Forschungstransfer, d.h. die Ausgründung wird vom BMWi mit rd. 682 200 Euro unterstützt. Nano-DMS konnte aktuell in Dortmund den Wettbewerb start2grow (http://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de/gruendung/start2grow/preistraeger/preistraeger-start2grow-35.html) gewinnen. Weitere spannende Ausgründungen sind derzeit in Beratung.

Der Erfolg zog unmittelbar die Frage nach geeigneten Räumen für die Gründerteams nach sich. Alternativen, z.B. Räume im Starterzentrum der UdS, waren nicht verfügbar. Auf Initiative von FITT entschloss sich die Hochschulleitung daher umgehend zur Erweiterung der Räumlichkeiten am Innovationscampus Saar, wo auch bereits das Hochschul-Technologie-Zentrum (HTZ) der htw saar, Geb. D2, ansässig ist. Die Nähe zum HTZ bietet beste Voraussetzungen dafür, dass sich die im HTZ ansässigen Forscher- und Gründerteams mit den Startups des Gründerzentrums austauschen und gegenseitig voneinander profitieren. Darüber hinaus bietet der Standort Innovationscampus Saar jede Menge Raum für Ideen, Innovationen und Technologien der Zukunft – zahlreiche etablierte Unternehmen befinden sich hier und auch immer mehr junge Unternehmer gehören mittlerweile zu Mietern der Büros am Innovationscampus Saar. Über die Belegung des Gründerzentrums entscheidet die Hochschulleitung in enger Abstimmung mit dem FITT.

Im Gründerzentrum stehen auf rund 350 m² Büros und rund 80 m² Labore zur Verfügung.



Sifterverband zeichnet FITT gGmbH aus

Mai 2016 - Die FITT gGmbH wurde vom Stifterverband mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet. In Deutschland gibt es 3,5 Millionen Unternehmen, weniger als ein Prozent von ihnen forscht – eine extrem bedeutsame Gruppe. Denn nur wer forscht, kann Neues entdecken und Innovation und Wachstum schaffen. Unternehmen, die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen, ehrt der Stifterverband daher mit dem Siegel "Innovativ durch Forschung". Dazu muss die Forschungstätigkeit dokumentiert werden.  Der Stifterverband ist einer der größten privaten Wissenschaftsförderer in Deutschland. Neben seinem Engagement für akademischen Nachwuchs, exzellente Hochschulen und Spitzenforschung ist es ebenfalls seine Aufgabe, das deutsche Forschungs- und Innovationssystem zu untersuchen und zu bewerten.


Ergebnis der Spitzenforschung: Gründerteam bereitet Messtechnikproduktion im Saarland vor

Die htw saar erhält 682.120 € vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms EXIST-Forschungstransfer. Damit wird eine forschungsintensive, technologieorientierte Unternehmensausgründung der htw saar im Bereich der Ingenieurwissenschaften vorbereitet.

Mai 2016 – Eine neue Generation von Produkten der Kraft- und Drucksensorik, basierend auf jahrelanger saarländischer Spitzenforschung, das ist das unternehmerische Ziel einer geplanten Ausgründung aus den Ingenieurwissenschaften der htw saar. Erstes Produkt wird ein hochempfindlicher Folien-Dehnungsmessstreifen (Folien-DMS) sein. Folien-DMS sind ein Massenprodukt, sie werden seit Jahrzehnten in der Industrie weltweit eingesetzt. In unzähligen Varianten sind sie wichtiger Bestandteil von Sensoren zur Messung von Druck, Kraft oder Gewicht. Eine von der Forschungsgruppe Sensorik und Dünnschichttechnik der htw saar unter Leitung von Prof. Dr. Günter Schultes entwickelte Plattformtechnologie auf Basis metallhaltiger, nanoskaliger Kohlenstoff-Sensorschichten hat nun das Potenzial, die bestehende Messtechnik um den Faktor 10 zu verfeinern. Das ermöglicht nicht nur bessere Sensoren für bestehende Anwendungen, sondern eröffnet auch vielfältige neue Applikationen zum Beispiel in der Automobil- oder der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Das Gründerteam, bestehend aus Dr. Matthäus Langosch, Dr. Benjamin Weber, Dipl.-Ing. Dirk Göttel, und M.Sc. Mario Cerino, kann nun mit Hilfe der EXIST-Förderung in den nächsten 18 Monaten insbesondere den Fertigungsprozess verfeinern und die Ausgründung betriebswirtschaftlich vorbereiten.

Rektor Prof. Dr. Wolrad Rommel: „Wir freuen uns sehr über die Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium. Das ist ein großer Erfolg unserer ingenieurwissenschaftlichen Forschung und ein erster Effekt unserer verstärkten Existenzgründungsaktivitäten an der htw saar.“

Die Wissenschaftler wurden bei der erfolgreichen Antragstellung und Vorbereitung der Ausgründung u.a. intensiv beraten vom FITT, dem Institut für Technologietransfer an der htw saar, welches seit Sommer 2015 vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft erstmals EFRE-Mittel zur Finanzierung der Existenzgründungsberatung an der htw saar erhält.

Im Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer wurden im Saarland in der Zeit von 2007 bis 2015 laut Angaben der Bundesregierung (Bundestag-Drucksache 18/8149 vom 18. April 2016) insgesamt bislang drei Forschungstransferprojekte aus Hochschulen heraus bewilligt. Das neue Projekt der htw saar ist somit das vierte im Saarland.

Kontakt zum Gründerteam

Dr. Matthäus Langosch
Dr. Benjamin Weber
Dipl.-Ing. Dirk Göttel
M.Sc. Mario Cerino

Tel. 0681 - 85787 - 65
www.htwsaar.de/sensorik


htw saar erfolgreich im Exist-Förderprogramm

April 2016 - Seit 2015 können Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt an der htw saar mithilfe der EXIST-Förderprogramme ausgründen. Die Antrags- udn Existenzgründungsberatung übernimmt dabei die FITT gGmbH, das Institut für Technologietransfer an der htw saar. 

Insgesamt wurden Ende 2015/Anfang 2016 von Teams der htw saar drei Anträge auf ein EXIST-Gründerstipendium und ein Antrag auf EXIST-Forschungstransfer gestellt. Dabei war die htw saar insgesamt dreimal erfolgreich:

Das dreiköpfige Günderteam des IBO-Institutes erhält ein jahr lang ein EXIST-Gründerstipendium. Damit kann nun weiter eine modulare Unternehmenssoftware für kleine und mittelständische Betriebe entwickelt und zur Marktreife gebracht werden. Näheres zu den bisherigen Arbeiten und Projekten unter http://www.ibo-institut.de/institut/team/

Aus dem EXIST-Forschungstransferprogramm gefördert wird hingegen ein vierköpfiges Gründerteam, welches hochsensible Sensoren (nano-DMS) für bestehende und neue Anwendungen in der Automobil- oder Luft- und Raumfahrtindustrie entwickelt. Mithilfe der EXIST-Förderung kann das Team, nach jahrelanger Forschungstätigkeit, in den nächsten 18 Monaten insbesondere den Fertigungsprozess verfeinern und die Ausgründung betriebswirtschaftlich vorbereiten. http://www.htwsaar.de/ingwi/labore/labore-der-mechatronik-sensortechnik/Sensorik_Duennschichttechnik

Auf den EXIST-Gründerstipendium-Bescheid warten noch die drei Gründer von QIS. Doch das ist nur noch Formalsache, denn die Zusage kam schon vorab per E-Mail. Auch dieses Team bereitet sich nun, nach jahrelanger Vorarbeit innerhalb der Forschungsgruppe Qbing (www.qbing.de), mittels ihrer innovativen Produktentwicklung (QSense Box) auf eine Ausgründung vor. http://www.qbing.de/runtime/cms.run/doc/Deutsch/5/Startseite.html

Laut Bundestagsdrucksache 18/8149 gab es im EXIST-Gründerstipendium im Zeitraum 2007 bis 2015 im Saarland insgesamt 20 Anträge und 10 Förderzusagen. Im Programm EXIST-Forschungstransfer teilt sich die Maßnahme in zwei Phasen. In der ersten Phase werden Projekte an der Hochschule oder Forschungseinrichtung gefördert und in der zweiten Phase Unternehmen. In der Phase 1 gab es
im Zeitraum 2007 bis 2015 im Saarland insgesamt 6 Skizzen, 5 Anträge und 3 Bewilligungen, in der Phase 2 2 Anträge und 2 Bewilligungen. Diese Zahlen enthalten o.g. Anträge noch nicht.

Die Existenzgründungsberatung des FITT, welche seit Mitte 2015 durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird, unterstützt angehende Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreis der Hochschulangehörigen bei ihrem Vorhaben. Insbesondere hinsichtlich strategischer und betriebswirtschaftlicher Fragen ist FITT ein professioneller Ansprechpartner, der Ausgründungen auch weit über die Vorgründungsphase bzw. die Phase der EXIST-Antragstellung hinaus aktiv begleitet. Die FITT gGmbH ist Gründungsmitglied des Netzwerkes „Saarland Offensive für Gründer“ und kooperiert im Rahmen des „Gründer-Campus-Saar“ mit weiteren Akteuren im Saarland. Ein breites Veranstaltungs- und Qualifizierungsangebot das Angebot für gründungsinteressierte Hochschulangehörige ab.


Wissenstransfer-Angebot der FITT gGmbH für Kindertageseinrichtungen

März 2016 - Die FITT gGmbH plant, begleitet und führt Team- und Organisationsentwicklungsprozesse für pädagogische Fachkräfte durch. Das FITT berät und unterstützt Träger in der Umsetzung und Implementierung des saarländischen Bildungsprogramms, in organisatorischen und konzeptionellen Fragen sowie bei der Ausgestaltung von z.B. Qualitätsmanagement in den Einrichtungen.

Alle Themen und Inhalte können grundsätzlich für einzelne Teams oder für mehrere Teams gemeinsam durchgeführt werden. Möglich sind halb-, ganz- oder mehrtägige Workshops oder Teamtage.  Wir bieten ebenso eine Begleitung in einer oder prozessbegleitend über mehrere Teamsitzungen hinweg an.

Für Leitungskräfte bieten wir auch ein Einzelcoaching sowie Beratungs- und Unterstützungsleistung in Fragen der Organisationsentwicklung auf Trägerebene an. Wir sind außerdem als Fachberatung für Kindertageseinrichtungen im Saarland anerkannt und können Ihnen hierfür ein individuelles Angebot unterbreiten. Eine Auswahl unserer Themen:  Umsetzung von systematischer Beobachtung und Dokumentation Bildungs- und Entwicklungs-dokumentation mit dem Portfolio Unterstützung in der Entwicklung und Umsetzung eines Pädagogischen Konzeptes, Visualisierung von Plakaten, Dokumentation mit Fotos und Wandplakaten, Differenzsensible frühe Pädagogik,

Unter Dreijährige und Krippenausbau, Partizipation von Kindern, Eltern und Team, Medien in Kitas nutzen und einsetzen, Zeitmanagement, Arbeitsorganisation und Projektmanagement für Kitas, Kommunikation im Team, Zusammenarbeit mit Eltern, Elternabende planen und durchführen Leitungskräftequalifizierung und vieles mehr.


Kontakt: Andrea Adam, Tel. 0681 5867-493 oder 0681 5867-708, E-Mail: adam@gim-htw.de


Fortbildungsreihe: „Fachkraft für differenzsensible frühe Pädagogik“
In Kooperation mit dem Landesjugendamt startet das FITT im Oktober 2016 die Fortbildungsreihe „Fachkraft für differenzsensible frühe Pädagogik“. Eine Anmeldung ist noch bis 15. Juli 2016 möglich. Weitere Infos zur Fortbildungsreihe finden Sie hier.


Saarländisches Unternehmensnetzwerk entwickelt primärregelfähiges virtuelles Kraftwerk

Februar 2016 – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Kooperation von sechs mittelständischen Unternehmen aus dem Saarland und Berlin zur Entwicklung „Primärregelfähiger virtueller Kraftwerke (unter der Einbindung von ORC-Technologie auf Basis von Kolbenmotoren)“. Koordiniert wird das Unternehmensnetzwerk von der FITT gGmbH, dem Institut für Technologietransfer an der htw saar.

 

Virtuelles KraftwerkDurch das An- oder Abschalten von Geräten – vom Föhn im Badezimmer bis zur Großmaschine in der Industrie – entstehen permanent Schwankungen im Stromnetz, die die Netzbetreiber in Sekundenschnelle ausgleichen müssen, um einen Stromausfall zu verhindern. Hierbei helfen vor allem sogenannte „primärregelbare“ Energieerzeuger, also große und kleine Kraftwerke, die bei Bedarf innerhalb von maximal 30 Sekunden zusätzlichen Strom ins Netz liefern können.

Das neue Kooperationsnetzwerk hat das ehrgeizige Ziel, zahlreiche kleinere Anlagen, die aus industrieller Abwärme Strom gewinnen, zu einem primärregelfähigen virtuellen Kraftwerk zusammenzuschließen. Dieses kann bei Bedarf zusätzlichen Strom innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung stellen (bestehende virtuelle Kraftwerke benötigen dazu Minuten). 

Dadurch werden nicht nur die Stromerzeugungspotenziale ansonsten verlorener Abwärme erschlossen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Netzstabilität geleistet. Das Netzwerk strebt an, das virtuelle Primärregelkraftwerk mittels Verknüpfung geeigneter Technologien und unter Einbindung von auf Kolbenmotoren basierender ORC-Anlagen (Organic Rankine Cycle) zu entwickeln. 

Partner im Netzwerk sind: DeVeTec GmbH, Klima Becker Anlagenbau GmbH, Tec4U Ingenieurgesellschaft mbH, re:cas GmbH, ERK Eckrohrkessel GmbH und SinuS Industries GmbH. Assoziierte Partner sind die SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft mbH, die IZES gGmbH (Institut für ZukunftsEnergieSysteme) sowie das Institut für Elektrische Energiesysteme Power Engineering der htw saar. Die Koordination des im zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) angesiedelten Innovations-Netzwerkes übernimmt die FITT gGmbH, das Institut für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes.

Die Bündelung unterschiedlicher technischer Kompetenzen innerhalb des Netzwerkes eröffnet den partizipierenden Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten, die durch die Entwicklung innovativer Produkte im Rahmen einzelner Förderprojekte, neuer Geschäftsmodelle sowie kundenorientierter Dienstleistungen im Energiesektor realisiert werden können. Das Themenspektrum des Netzwerkes ist entsprechend breit angelegt. 

Das Netzwerk steht weiteren interessierten Unternehmen offen.


FITT zieht positive Jahresbilanz 2015


Dezember 2015 – Das Institut für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, die FITT gemeinnützige GmbH, zieht eine positive Jahresbilanz. Über 160 Unternehmen nahmen die Leistungen der Forschungseinrichtung in Anspruch. Das Forschungsvolumen blieb mit rund 4,5 Mio. € auf Vorjahresniveau. Den größten Anteil daran haben ingenieurwissenschaftliche sowie sozialwissenschaftliche Forschungsprojekte, zumeist in Kooperation mit Unternehmen oder Institutionen im Saarland. Durch erfolgreiche Anträge in zentralen Förderprogrammen konnten wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. Zum 1. Januar 2016 verlegt das Unternehmen seinen Sitz in die Saaruferstraße 16, 66117 Saarbrücken. 35 Beschäftigte werden dort arbeiten, die übrigen 55 Beschäftigten der FITT gGmbH bleiben an den Standorten der htw saar.

Im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums konnte die FITT gGmbH in 2015 drei geförderte Forschungskooperationen mit Unternehmen initiieren, zudem konnten zwei Innovationsnetzwerke zwischen kleinen und mittleren Unternehmen ins Leben gerufen werden. Gerade Letzteres ist bemerkenswert, da seit Beginn des ZIM-Programmes 2008 nur zwei weitere ZIM-Netzwerke im Saarland gefördert wurden.

Größtes ingenieurwissenschaftliches Forschungsprojekt der FITT gGmbH war in 2015 die Entwicklung eines Nabengenerators unter Projektleitung von Windkraftpionier Prof. Dr.-Ing. Friedrich Klinger. Bei der saarländischen Entwicklung, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft, wurden Triebstrang und Rotorkonzept getriebeloser Windkraftanlagen völlig neu gedacht. Größtes sozialwissenschaftliches Projekt der FITT gGmbH ist nach wie vor die Koordinierung des Bundesprojektes „Integration durch Qualifizierung“ im Saarland. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt das von Prof. Dr. Dieter Filsinger geleitete Projekt auch für die kommenden Jahre im Umfang von mehreren Millionen Euro.
„Neben der reinen Forschungstätigkeit qualifizieren wir uns zunehmend für weitere Aufgaben“, zieht Geschäftsführer Georg Maringer Bilanz. So profitierte das FITT 2015 erstmals von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): Im Rahmen der Initiative Technologietransfer Saar fördert die Staatskanzlei des Saarlandes für die nächsten Jahre die Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren im Saarland mit dem Ziel, die Innovationskraft saarländischer Unternehmen zu stärken. Zusätzlich unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes seit Sommer 2015 die beim FITT angesiedelte Existenzgründungsberatung an der htw saar.
Mit Beginn des Jahres 2016 wird des Weiteren die „Servicestelle Kompetenz durch Weiterbildung“ bei der FITT gGmbH ihren Betrieb aufnehmen. In enger Abstimmung mit dem saarländischen Wirtschaftsministerium wird die Servicestelle in den kommenden fünf Jahren insgesamt 11,4 Mio. €  Weiterbildungszuschüsse an saarländische kleine und mittlere Unternehmen auszahlen. Dadurch wird sich das FITT noch stärker mit der saarländischen Wirtschaft vernetzen.

Neben den guten Zahlen konnten 2015 auch Achtungserfolge erzielt werden: Der niederländische Rat für Technologie und Innovation nannte das FITT in Empfehlungen an die Regierung der Niederlande ein „inspirierendes Vorbild aus Deutschland“. Ebenso flossen die Erfahrungen der Saarländer als Best-Practice-Beispiel in eine umfassende Veröffentlichung des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam zum Thema Technologietransfer ein.

Servicestelle "Kompetenz durch Weiterbildung" beim FITT angesiedelt

Anke Rehlinger gibt Servicestelle KdW bei FITT bekanntDezember 2015 - Mit einer neuen Fördersystematik bringt das Saarland die berufliche Weiterbildung voran. Davon können in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich 8.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) profitieren. Das Saarland stellt dafür 11,4 Mio. Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung. „Kompetenz durch Weiterbildung“ (KdW) lautet der Titel des neuen Programms, das als Bestandteil des saarländischen Plans für den Europäischen Sozialfonds ein zentrales Kapitel der regionalen Wirtschaftspolitik darstellt. Die Weiterbildung am Arbeitsplatz gewinne an Bedeutung, so Ministerin Anke Rehlinger. KdW unterstützt die Teilnahme an Seminaren zertifizierter Weiterbildungsträger und richtet sich speziell an Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.  Rehlinger: „Wissen macht stark. Die Arbeitswelt ist komplexer und schneller geworden. Berufliche Weiterbildung ist ein Erfolgsfaktor; denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Wer Wettbewerbsf&